Schuppen erfolgreich loswerden

Viele Menschen kennen das Schuppenproblem nur zu gut: Der gesamte Kopf ist belagert von weißlichen Hautpartikel, die nicht gerade schön anzusehen sind. Gerade Leute mit dunklem Haar schämen sich, da die Teilchen auf einer dunklen Oberfläche noch besser erkennbar sind. Doch Schuppen müssen kein dauerhaftes Problem sein. Es gibt unzählige Produkte auf dem Markt, etwa Shampoos oder Hausmittel, welche den Hautschuppen den Gar ausmachen sollen. Wir unterstützen Dich dabei einen Überblick über die Materie zu bekommen.

Verschiedene Formen von Kopfschuppen

Du kannst unter zwei verschiedenen Formen von Schuppen leiden, an den fettigen und trockenen Schuppen. Je nach Schuppenart und Symptomen unterscheiden sich auch die Behandlungsformen.

Zwei Arten von Schuppen

Zunächst solltest Du wissen, welche Schuppenart Du bekämpfen willst, denn Schuppen sind eben nicht gleich Schuppen. Es gibt

  • fettige Schuppen: Diese sind meistens am Haaransatz vorzufinden und etwas schwieriger herauszulösen. Neben ihrer öligen Konsistenz kann man sie an ihrer gelblichen Färbung erkennen. Auslöser ist eine übermäßige Talgproduktion der Kopfhaut, die auch durch eine Pilzinfektion verursacht werden kann. Falsche Pflege kann auch zu Ablagerungen führen und schließlich zu fettigen Schuppen.
  • trockene Schuppen: Sie sind an ihrer weißlichen Färbung erkennbar und kommen durch trockene Kopfhaut zustande. Solltest Du einen Juckreiz verspüren, leidest Du unter dieser Schuppenart, eventuell an einer Schuppenflechte.

Schließe daher unbedingt aus, dass Du an einer Infektion oder Hauterkrankung leidest. Ein Besuch bei einem Dermatologen ist anzuraten.

Behandlung der Schuppenarten

Je nachdem, um welche Schuppenart es sich handelt, kannst Du sie folgendermaßen behandeln:

  • Leidest Du unter trockenen Schuppen, ist es wichtig, Deine Hautzellen mit reichlich Feuchtigkeit zu versorgen.
  • Bei fettigen Schuppen musst Du den Talghaushalt Deiner Haut wieder ausbalancieren. So verhinderst Du auch Hefepilze, die ideal unter solchen Bedingungen wachsen.

Mittel gegen Kopfschuppen

Manche Mittel sind im ersten Moment zwar wirksam, aber erzielen keinen langfristigen Erfolg. Wichtig ist es zunächst, den Ursachen der Schuppen auf den Grund zu gehen. Je nach Schuppenart gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten:

Anti-Schuppen-Shampoo

Anti-Schuppen-Shampoos können durchaus helfen, allerdings nur bei der trockenen Form von Schuppen und bei regelmäßiger Anwendung. Das Shampoo muss allerdings sehr mild sein, damit die Kopfhaut nicht noch mehr austrocknet. Schuppenshampoo darf nicht an die Verbindungsstellen und Extensions gelangen, da kleine Peelingkörnchen enthalten sind und es zu Verknotungen kommen kann. Schuppenshampoo sollte daher nur auf dem Eigenhaar verwendet werden.

Hausmittelchen

Alternativ können Hausmittel wie Teebaumöl oder Zitronensaft helfen, vorausgesetzt die Schuppenbildung hat keine medizinische Ursache. Vorsicht mit säurehaltigen Mittelchen ist allerdings bei Kopfhautbrennen und -jucken sowie bei Extensions geboten. Diese können sich durch Säure verfärben beziehungsweise entfärben. Versuche Dich doch mal an folgenden Mittelchen:

  • Verschiedene Öle wie Kokos-, Oliven- oder Teebaumöl sind ebenso bei trockener Kopfhaut optimal, denn sie bekämpfen Bakterien und wirken beruhigend. Aber Vorsicht bei Extensions: Durch das Öl können die Verbindungsstellen herausrutschen. Daher sind Öle nur für Eigenhaar geeignet.
  • Apfelessig eignet sich ebenso wunderbar bei trockener Haut. Leidest Du an fettigen Schuppen, kannst Du diesen neben medizinischen Shampoos hervorragend unterstützend anwenden, denn er reinigt Deine Talgdrüsen und reguliert Deinen pH-Wert.
  • Getrenntes Eigelb kann als Maske verwendet ebenfalls zur Schuppenbekämpfung eingesetzt werden. Etwa fünf Minuten einwirken lassen, bevor Du es ausspülst.

Pilzmittel aus der Apotheke

Medizinische Anti-Schuppen-Kuren enthalten wirksame Inhaltsstoffe wie Ketoconazol, ein sogenanntes Antimykotikum zur Behandlung von Pilzinfektionen. Der Vorteil des Produkts ist, dass es nicht nur die Symptome, sondern auch die Ursache bekämpft. Die Wirksamkeit hält daher nicht nur kurzfristig an, sondern langfristig. Das Mittel hilft allerdings nur, wenn bei Dir wirklich eine Pilzerkrankung vorliegt.

Weitere Tipps gegen Schuppenbildung

Auch äußere Einflussfaktoren begünstigen Schuppen, daher gibt es einige Tipps, wie Du dagegen vorbeugen und Deine Pflege anpassen kannst:

  • Weiche Bürste: Eine Bürste mit kratzigen Borsten kann die Kopfhaut anrauen und ebenfalls für Schuppen sorgen. Verwende daher Tools mit weichen Borsten.
  • Gesunde Ernährung: Achte darauf genügend Nährstoffe zu Dir zu nehmen. Ein Mangel kann Dein Immunsystem schwächen und dazu beitragen, dass Kopfschuppen entstehen.
  • Vorsicht bei Überpflege: Mehr ist nicht immer gleich Mehr, eine übertriebene Menge an Haarpflege Produkten schädigt die Kopfhaut.
  • Färben vermeiden: Colorieren reizt die Haut und sollte deshalb weitestgehend vermieden werden.
  • Seltenere Haarwäsche: Probiere nur alle paar Tage Deine Haare mit einem milden Shampoo zu waschen.
  • Kein heißes Föhnen: Versuche weitestgehend auf den Föhn zu verzichten und lasse Dein Haar lufttrocknen. Beim Föhnen der Verbindungsstellen solltest Du darauf achten, nicht die heißeste Stufe zu benutzen.
  • Häufiges Lüften: Bei trockener Heizungsluft leiden unsere Haare sehr und trocknen aus. In den kalten Wintermonaten ist regelmäßiges Lüften daher besonders wichtig. Zusätzlich kannst Du ein Gefäß mit Wasser auf die Heizung stellen, um die Luft zu befeuchten.

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