So hältst Du Deine Kopfhaut gesund und munter!

Eine gesunde Kopfhaut ist das A und O, damit Deine Haare gepflegt aussehen und Du Dich wohlfühlst. Ob Schuppen, fettiger Ansatz oder unangenehmer Juckreiz – ist Deine Kopfhaut im Ungleichgewicht, teilt sie Dir das schnell mit. Da Hautpflege auf dem Kopf ebenso wichtig ist wie im Gesicht oder am Körper, verraten wir Dir, wie Du alles wieder ins Gleichgewicht bringst. Außerdem geben wir Dir Tipps mit an die Hand, worauf Du in Zukunft achtgeben kannst, um stets gesunde Kopfhaut zu haben und die Ursachen von Grund auf zu bekämpfen.

Warum ist gesunde Kopfhaut so wichtig?

Eine gesunde Kopfhaut ist der Nährboden für Deine Haarwurzeln und dementsprechend Dein Haarwachstum. Damit Deine Haare gut wachsen und immer gesund aussehen, brauchen sie einen entzündungsfreien sowie gut durchbluteten Nährboden. Merkst Du, dass etwas mit Deiner Kopfhaut nicht stimmt, lies in den folgenden Gründen für Dein Unwohlsein, wo die Beschwerden wurzeln. Deine Kopfhaut wird mit unseren Tipps nicht besser? Suche unbedingt einen Hautarzt auf und lasse Dich dort fachmännisch beraten.

So hältst Du Deine Kopfhaut gesund und munter!

3 Gründe für Dein Unwohlsein

Es juckt ständig auf Deinem Kopf und Deine Haare haben ihren ursprünglichen Glanz verloren? Wie bei jedem Problem gibt es nicht nur einen Grund und eine Methode dagegen anzukämpfen und Deine Kopfhaut zu pflegen. Wir zeigen Dir die drei häufigsten Gründe für eine gestörte Kopfhaut und wie Du mit der richtigen Pflege und unseren Tricks schon bald wieder gesunde Kopfhaut hast.

1. Schuppen

Zunächst einmal die gute Nachricht: Schuppen sind ein ganz natürlicher Prozess der Kopfhaut zum Selbstschutz. Dabei werden alte, abgestorbene Hautschuppen mit neuen stärkeren ersetzt. Du siehst immer mehr weiße Schuppen in Deinem Haar und fühlst Dich damit unwohl? Kein Wunder! Viele Frauen und Männer leiden unter zu hoher Schuppenbildung, was zeigt, dass etwas auf dem Kopf aus dem Gleichgewicht geraten ist. Eine Talgüberproduktion ist nicht immer ein Zeichen für eine trockene Haut, sondern kann auch andere Gründe haben. Schaue genau auf Deine Kopfhaut und analysiere, was sie braucht.

Ist Deine Kopfhaut ausgetrocknet? Dann entstehen vermehrt Schuppen, die leicht aus dem Haar auf Deine Schultern herabrieseln. Das sind die Schuppen, die von allein rausfallen, während Schuppen bei fettigem Haar am Haaransatz haften bleiben, leicht gelblich und wesentlich größer sind. Häufig ist der Dreh- und Angelpunkt die Haarwäsche und -pflege: hier solltest Du ab jetzt etwas ändern.

Schuppen adé:

Zunächst kannst Du mit einem sanften Kopfhautpeeling starten, um Deine Kopfhaut von den lästigen Plagegeistern zu befreien. Massiere dazu das Peeling am Haaransatz ein und spüle alles gründlich aus. Damit löst Du die abgestorbenen Zellen und Dein Haar ist wieder leicht und unbeschwert. Auch Hausmittel für die Haarpflege wie Oliven- oder Ingweröl schaffen Abhilfe und bieten sich als Haarmasken Grundlage an.

Wichtiger als Schuppen zu entfernen ist, die Talgproduktion zu regulieren. Ob intensive Pflege für mehr Feuchtigkeit oder sanfte Reinigung – verwöhne Dein Haar mit den Dingen, die es jetzt braucht. Lass nicht direkt den Kopf hängen, wenn Du nicht sofort Ergebnisse siehst, denn bis die Kopfhaut sich einpendelt, bedarf es einer gewissen Geduld. Checke nach vier Wochen ruhig bei Deinem Hautarzt ab, wie gut es Deiner Kopfhaut geht.

2. Juckreiz

Es gibt nichts Unangenehmeres als juckende Kopfhaut und dieses zusätzliche Spannungsgefühl. Hast Du mit Juckreiz zu kämpfen, ist häufig der natürliche Schutzfilm aus Talg geschädigt. Für die Talgdrüsen Probleme gibt es ganz unterschiedliche Gründe.

Im Winter wirken Heizungsluft und Kälte austrocknend, während in den Sommermonaten die UV-Strahlung oder chlorhaltiges Poolwasser negative Auswirkungen auf Deinen Kopf haben. Doch nicht nur die Jahreszeiten, auch die Pflege ist ein entscheidender Faktor für das Wohlbefinden auf Deiner Kopfhaut. Übermäßige Pflege und zu heißes Wasser oder Föhnen führen dazu, dass sich Deine empfindliche Kopfhaut nicht erholen kann.

So behebst Du den Juckreiz:

  • Damit wieder ein Gleichgewicht auf Deinem Kopf herrscht, nutze intensive Feuchtigkeitspflege. Ob nährende Haarmaske, ein Leave-in-Conditioner – damit schwindet das Spannungsgefühl, Du hast geschmeidiges Haar und fühlst Dich endlich wieder rundum wohl.
  • Kopfhautmassagen bewirken wahre Wunder und regen die Durchblutung der Haut an.
  • Haarbürste statt Kamm: mit Noppen, die für die Massage des Kopfs geeignet sind – Selfcare-Moment vom feinsten.
  • Ein nährendes Peeling verleiht Deiner Kopfhaut Glanz und bringt Deine Haare zum Schwingen.

3. Fettige Haare

Meistens entstehen fettige Haare, wenn Du die Symptome von Juckreiz zu lange unbemerkt mit Dir herumträgst. Deine Kopfhaut reagiert, wenn sie merkt, dass der natürliche Schutzschild brüchig wird. Dann überkompensieren die Talgdrüsen und es entstehen schneller als sonst fettige Haare.

Du hast ständig trockenes, sprödes Haar, aber einen fettigen Ansatz? Eventuell sind die Inhaltsstoffe Deiner Go-to-Pflegeprodukte zu stark für Deine Kopfhaut und Du förderst damit ihr Unwohlsein.

Tipps für eine entspannte Kopfhaut:

Die richtigen Produkte wie Shampoo, Spülung und Co. sind hier Dein Retter in der Not. Die Suche danach kann eine Weile dauern, denn es muss stark und sanft zugleich sein. So stark, dass die Kopfhaut vom überschüssigen Talg befreit wird und so sanft, dass es nicht die Kopfhaut austrocknet. Befolgst Du diese Tipps, hast Du hoffentlich schon bald wieder gesundes Haar.

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4 Tipps für eine gesunde Kopfhaut

Es gibt viele Wege zu einer gesunden Kopfhaut. Während die einen nie Probleme hatten und nur zeitweise mit Schuppen oder trockener Kopfhaut kämpfen, leiden die anderen schon lange an diesem Problem. Wie Du für eine gesunde Kopfhaut vorsorgst, verraten wir Dir im Folgenden:

1. Nicht so oft Haare waschen

Verzichte für eine strahlend schöne Mähne unbedingt auf tägliches Haarewaschen und übermäßige Pflege mit Shampoos, Conditioner und Co. Ansonsten wird die Kopfhaut überstrapaziert. Ein guter Richtwert ist es, die Haare alle zwei bis drei Tage zu waschen, wenn Du kannst, zöger es sogar länger hinaus. Besonders wichtig: nutze nur lauwarmes und kein heißes Wasser, sonst trocknest Du die Haut aus.

2. Weniger Pflegeprodukte

Neben der geringen Anzahl an Haarwäschen spielt die Wahl der Pflegeprodukte eine entscheidende Rolle, ob Deine Haare glücklich und zufrieden sind. Ob Haarspray, Färbemittel, Gels oder Mousse – setze alles mit Bedacht und sparsam ein, denn die enthaltenen Chemikalien reizen die Kopfhaut und führen zur erhöhten Talgproduktion. Setze bei Schuppen auf Anti-Schuppen-Shampoos oder spezielle Tinkturen und merke Dir: Weniger ist mehr!

Tipp: Probiere eines unserer Verlocke Pflegesets für Extensions und Echthaar aus und profitiere von einer gereinigten Kopfhaut und prachtvoller Mähne.

3. Stress meiden

Ob emotionaler oder physischer Stress – Deine Kopfhaut kann dadurch schnell aus der Balance geraten. Botenstoffe, die Du bei Stress ausschüttest, bringen Deinen Hormonhaushalt aus dem Konzept und beeinflussen die Talgproduktion. Die Folge: trockene oder fettige Kopfhaut, die wiederum zu weiteren Problemen wie Haarausfall oder ausgetrocknetem Haar führt.

Du warst schon beim Hautarzt? Perfekt! Denn das sollte immer Dein erster Schritt sein, wenn die Probleme nicht schnell verschwinden. Um Stress aus Deinem Alltag zu verbannen, eignen sich beispielsweise Yoga, Mediation oder spezielle Atemübungen.

4. Gesunde Ernährung

Für viele Dinge ist eine gesunde Ernährung die Grundlage, so auch für Deine Kopfhaut. Ernährst Du Dich zu einseitig oder hast in letzter Zeit eine radikale Diät vollzogen? All das bringt die Kopfhaut aus ihrer Balance und sorgt für eine mangelnde Nährstoffzufuhr. Eine falsche Ernährung ist demnach auch häufig Ursache für Haarausfall.

Ob Zucker, Alkohol, Weißmehl oder Kaffee – all das sind Lebensmittel, die Du nur in Maßen zu Dir nehmen solltest. Auf Deinem Essensplan sollten hingegen folgende Lebensmittel stehen:

  • Hülsenfrüchte
  • Obst & Gemüse
  • Fisch & mageres Fleisch
  • Vollkornprodukte
  • Milchprodukte & Eier

Zudem helfen Dir spezielle Haarvitamine bei der Kollagen- sowie Keratinbildung und sorgen für starkes, gesund aussehendes Haar.

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