Spliss entfernen – 6 Tipps, die dabei langfristig helfen!

Um Spliss kommt leider keiner drumherum! Gerade bei längeren Haaren werden Deine Spitzen durch Reibung und andere Umwelteinflüsse schnell rau und sehen am Ende strohig und kaputt aus. Auf kurz oder lang führt natürlich kein Weg an einem Friseurbesuch vorbei, doch mit unseren Tipps schaffst Du schnell Linderung und reduzierst Spliss gekonnt selbst. Bei regelmäßiger Routine vermeidest Du Spliss sogar größtenteils. Wir verraten Dir, wie Du dabei vorgehst und Spliss den Kampf ansagst.

Wie entsteht Spliss?

Endlich hast Du Deine Traumhaarlänge erreicht, aber entdeckst auf einmal Spliss an den Haarspitzen? Lass nicht den Kopf hängen, wir helfen Dir! Haarspliss entsteht durch äußere Einflüsse wie Reibung, Hitze und übermäßige Pflege mit chemischen Produkten. Du färbst Deine Haare in regelmäßigen Abständen? Dabei ist Spliss oft eine ungebetene Folge, da die Haarfärbemittel sehr austrocknend wirken (durch Wasserstoffperoxid). Weitere Faktoren, die Spliss fördern:

  • Äußere Einflüsse: trockene Luft & UV-Strahlung
  • Mechanische Reize: Reibung an Kleidung, Föhnen, Glätten und Locken machen
  • Chemische Ursachen: Farbe, Dauerwelle oder aggressive Pflegeprodukte

Ob Föhn, Glätteisen oder Lockenstab – diese Tools begünstigen kaputt aussehendes, glanzloses Haar. Spliss begünstigt zudem Haarbruch, hier solltest Du aufpassen und einen Friseursalon aufsuchen, um Dein glänzendes Haar zurückzugewinnen.

Zum Test: Zwirbel eine Haarsträhne zusammen und schau, ob kurze Haare abstehen, die mehrfach gespalten sind. Lautet die Antwort ja, hast Du Spliss.

Tipp 1: Die Wahl der Bürste

Die richtige Bürste ist das A und O bei Naturhaaren und Extensions gleichermaßen. Mit den falschen Borsten kannst Du Deine Haare langfristig schädigen. Unsere Verlocke Paddle Extensionsbürste begleitet Dich auf Deinem täglichen Weg zu prachtvollen Traumhaaren. Mit den weichen Wildschweinborsten pflegst Du Deine Extensions vom Ansatz bis in die Spitzen.

Doch auch andere Bürsten wie der Tangle Teezer und Co. findest Du bei uns im Sortiment. Ob Locken, glattes, dünnes oder dickes, volles Haar – jeder Haartyp hat andere Ansprüche bei der täglichen Pflegeroutine.

Bürsten bekommst Du in jeder Form, Farbe und Größe – halte nach der richtigen Bürste für Dich ausschau, die schonend zum Haar ist. Bürsten aus Plastik sind oft eine schlechte Wahl, da sie Spliss fördern können, statt ihn einzudämmen. Besonders eine elektrostatische Wirkung sowie Haarknoten sind die Folge. Wie wäre es mit einer Alternative aus Holz oder gar Metall?

Tipp 2: Hitze vermeiden

Hitze beim Stylen und Trocknen Deiner Haare ist ein richtiger Spliss Förderer – föhne nur auf niedrigster Stufe und gönne Deinen Haaren mal eine wohlverdiente Pause. Auch von Glätteisen und Lockenstab solltest Du lieber die Finger lassen oder sie nur zu ganz besonderen Anlässen herausholen. Ist Dein Haar bereits strapaziert, stelle die Hitze nicht über 185 Grad ein. Hier ist Hitzeschutz die Wunderwaffe, ohne geht gar nicht. Wie ein Schutzmantel legt sich das Spray, um Deine Haare und schafft eine glatte Oberfläche.

Tipp 3: Pflege, Pflege, Pflege!

Ob Haarkur, Shampoo, Spülung oder Hausmittel für die Haarpflege – an einer ausführlichen Pflegeroutine kommst Du nicht vorbei, wenn Du Spliss vorbeugen oder loswerden willst. Dein Haar braucht Feuchtigkeit von den Spitzen bis zum Ansatz, damit es intensiv und bis in die Tiefen gepflegt ist. Mit unseren Verlocke Pflegesets machst Du nichts falsch und pflegst sowohl Deine Echthaar-Extensions als auch Deine Naturhaare und sagst Spliss den Kampf an.

Wie bei allen anderen Tipps kommt es auch hier auf die kontinuierliche Anwendung der Produkte an. Es bringt nichts, einmalig eine Pflegekur oder Spülung zu nutzen. Damit Deine ganze Haarlänge glänzend schön bleibt, solltest Du Deine Pflegeroutine entsprechend anpassen und bei der Haarwäsche einsetzen.

Tipp 4: Regelmäßig abschneiden

Seien wir mal ganz ehrlich: Spliss verschwindet nicht ganz wie von Zauberhand, dazu bedarf es einen regelmäßigen Gang zum Friseur. Du kannst Spliss zwar gekonnt kaschieren, doch er ist nur unter den zahlreichen Pflegeprodukten versteckt. Plane also in dreimonatigen Abständen einen Besuch bei Deinem liebsten Stylisten für einen Splissschnitt ein.

Tipp: Bei Extensions musst Du ebenfalls zum Friseur, wenn diese rauswachsen. Auch hier bist Du nicht vor Spliss geschützt, Du hast ja schließlich Echthaare auf Deinem Kopf, die den äußeren Einflüssen ausgesetzt werden. Darüber hinaus solltest Du bei Bondings einen regelmäßigen Extensions Reinigungsschnitt durchführen lassen.

Beherzigst Du nach dem Friseurbesuch unsere Tipps, beugst Du Spliss gekonnt vor und sorgst dafür, dass er Dich, sobald nicht mehr einholt. Regelmäßig zum Friseur gehen, damit die Haare und der Spliss getrimmt werden und die nachwachsenden Haare gesund bleiben, ist aber ein absolutes Muss.

Tipp 5: Seidenkopfkissen

Seide ist schonend für die Haare, denn während andere Kopfkissenstoffe Nacht für Nacht Deine Haare aufrauen können, schützt Seide Dein Haar vor Spliss beim Herumwälzen. Denn dabei raut sich Deine Schuppenschicht auf und es kommt zu ungewollten Schädigungen der Haarstruktur. Seide sorgt dafür, dass Deine Haarpracht stets samtweich liegt und keine Feuchtigkeit entzogen wird. Baumwolle und Co. hingegen sind rauer und reiben Deine Prachtmähne schneller auf.

Tipp 6: Haare nachts flechten

Im Schlaf wälzen wir uns, ohne es zu merken, immer wieder von der einen auf die andere Seite. Die Folge: Deine Haare scheuern über Dein Kissen und werden durch die Reibung strapaziert oder beschädigt. Dies ist vergleichbar mit dem Tragen eines Schals, der gegen Deine Haarpracht reibt und dabei die Haarstruktur angreift.

Um während der Nacht Deine Haare zu schonen, empfehlen wir Dir einen Zopf zu flechten oder einen hohen Zopf zu tragen. Damit Du zusätzliche Pflege erhältst, nutze vorm Schlafen gehen ein wenig Haarserum und massiere dieses gut in Deine Haare ein. Achte bei Extensions darauf, dass Du die Verbindungsstellen meidest. Willst Du auch tagsüber die Reibung reduzieren? Trage einen Zopf, damit Deine Haare nicht auf der Schulter aufliegen oder sich an Deiner Kleidung aufreiben. Auch hier ist Vorsicht geboten, denn ein Zopf an immer der gleichen Stelle sorgt für das Überstrapazieren bestimmter Haarpartien – variiere also Deine Frisuren.

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